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Die Zuckerrübenernte im Herbst wird auch als 'Kampagne' bezeichnet. Hier ein paar Informationen rund um die Zuckerrübe.
Die Zuckerrübe (beta vulgaris) zählt zur Familie der Gänsefußgewächse.
Sie stammt von der im Mittelmeergebiet verbreiteten wilden Zuckerrübe (beta maritima) ab.
Die Zuckerrübe besteht aus Wasser (ca. 75 %) und Trockensubstanz. Der Trockensubstanzgehalt steigt wegen Wasserverlusten der Rübe im Laufe des Wachstums an und beträgt zur Zeit der Ernte ca. 22-26 %.
Die Trockensubstanz setzt sich aus organischen Bestandteilen und Asche zusammen.
Zur Asche zählen z.B. Oxide, Sulfate, Alkali- und Erdalkalimetalle.
Die organischen Bestandteile kann man in Nichtzuckerstoffe und Zuckerstoffe einteilen.
Zu den Nichtzuckerstoffen zählen vor allem stickstoffhaltige Verbindungen (z.B. Aminosäuren und Proteine).
Die wichtigste in der Rübe enthaltene Zuckerart ist die Saccharose - alle anderen Zuckerarten (Fructose, Galaktose...) sind in geringeren Teilen enthalten.
Der Zuckergehalt der Rübe ist von vielen verschiedenen Einflußfaktoren abhängig. Er schwankt je nach Witterung, Düngung und Bodenverhältnissen zwischen 16-19 %.
Zuckerrüben werden heute in Fruchtfolge (Weizen-Gerste-Zuckerrübe) angebaut.
Die Bestellung des Feldes (Aussaat) erfolgt meist von März bis Mitte April, die Ernte von Mitte September bis Mitte Dezember.
In Deutschland werden ca. 500.000 ha Fläche für den Zuckerrübenanbau genutzt.
Die Hauptanbaugebiete liegen in Niedersachsen, Nordrhein, Sachsen-Anhalt und Bayern.
Weitere Informationen zur Zuckerrübe können beim „Landwirtschaftlichen Informationsdienst Zuckerrübe” unter www.liz-online.de abgerufen werden.
(Quelle: www.wikipedia.de)